Johannes Bigge Trio

Johannes Bigge Trio

Johannes Bigge – Klavier, Komposition
Athina Kontou – Kontrabass
Moritz Baumgärtner – Schlagzeug

 

„Bigges musikalische Topografie vereint sanft geschwungene, einladende und kantige Klanglandschaften, die mal sensibel, mal strahlend ausgeleuchtet sind.“
F.A.Z. (25.2.2015)

„Johannes Bigge has a wonderful talent for jazz improvisation and composition. Even now still being quite young he has already developed a real personal style in his playing and especially his writing.”
Richie Beirach

 

Wer als junger Pianist aus der unübersichtlichen Konkurrenz der Jazz-Klaviertrios herausragen möchte, braucht einiges: interessante Stücke, markante musikalische Partner und ein Gefühl für spannende Improvisationen. All das hat Johannes Bigge. Gerade mal 28 Jahre alt, zeigt der Meisterschüler von Michael Wollny an der Leipziger Hochschule in seinen individuellen Kompositionen und mal lyrischem, mal energiegeladenem Spiel ungewöhnliche Ausdruckskraft. Kein Wunder, dass Konzerte des Johannes Bigge Trios von Publikum und Fachwelt schon länger hoch gelobt werden. Ob in intimen Clubs oder auf großen Bühnen wie im Rahmen der Leipziger Jazztage fesseln Bigges klare Melodien, weite Bögen und zuweilen überraschende Kontraste. Seit 2014 gehört der viel gefragte Schlagzeuger Moritz Baumgärtner dazu; seine sensible bis aufstachelnde Rhythmusarbeit beflügelt die Dynamik der Band.

„Ich möchte in meinen Kompositionen musikalische Landschaften modellieren und Atmosphären kreieren, die bei den Zuhörern, aber natürlich auch bei uns, Bilder und Stimmungen entstehen lassen“, sagt Johannes Bigge. „Mir ist wichtig, dass die Musik emotional anspricht und auch Menschen erreicht, die keine Jazz-geschulten Ohren haben. Deswegen spiele ich nicht nur mit Jazz-, sondern auch mit verschiedenen anderen Strukturen.“ Seine Kompositionen betrachtet Bigge als Klang gewordene Geschichten. „Natürlich sind es keine konkreten Stories mit Protagonisten“, führt Bigge aus, „es geht vielmehr um eine Stimmung und um einen musikalischen Erzähl-Fluss, bei dem ein Teil der Komposition in den nächsten übergeht, die Dynamik den Stückes über verschiedene Abwandlungen letztlich wieder zum Anfang führt oder ganz woanders landet.“ Insofern könne man, sagt Bigge, doch von „Protagonisten“ sprechen, „wenn ein Motiv oder eine Melodie am Anfang steht, im Lauf des Stücks verschwindet und am Ende in einem anderen Kontext wieder erscheint.“

Geboren wurde Johannes Bigge 1989 in West-Berlin. Als Achtjähriger begann er, Klavier zu lernen, fünf Jahre später wurde ihm die Klassik-Schule zu eng. Eine erste Alternative fand Bigge in einer Schüler-Rockband; schon früh begeisterte er sich für Songs der Beatles, später kamen Genesis (mit und ohne Peter Gabriel) und Radiohead dazu. Dem Ausflug in die Rockmusik folgte die Entdeckung von Jazz-Persönlichkeiten wie Keith Jarrett, Brad Mehldau und Richie Beirach. Mit 16 gründete Bigge sein erstes Klaviertrio, das regelmäßig in Berlin auftrat. Nach dem Abitur ging er an die Hochschule in Leipzig, um eben bei Richie Beirach zu studieren. Heute schätzt Bigge natürlich auch wieder historische Tonsetzer. Beispielsweise Bach für seine zukunftsweisende Stimmführung oder Ravel und Skrjabin für ihre Entschlossenheit, „die Harmonik an ihre Grenzen zu treiben.“

Die acht Stücke auf Pegasus reflektieren alle genannten Einflüsse, vermeiden es aber, Strukturen oder gar bekannte Melodien direkt zu adaptieren. Stattdessen findet das Johannes Bigge Trio eigene Themen, mäandert von einprägsamen Motiven zu fließenden Linien, kreiselnden Repetitionen oder kantigen Riffs, spielt mal sanft, mal ungestüm. Der Journalist und Festival-Kurator Bernd Noglik formulierte es schon vor eine Weile so: „Johannes Bigge ist auf dem Weg zu einer eigenen Klangsprache. Seine nuancenreiche Art pianistischen Gestaltens entbehrt des Modischen, erweist sich als hochtalentiert, sensibel, originell und innovativ orientiert.“

 

„Eigentümliche Harmonien, die den Beteiligten zufliegen und wegschmelzen, noch bevor sie zu  changes  werden können. Grooves und Texturen, die zuerst das Eine sind, und dann das Andere werden.  Gleichzeitig komplex und schlicht, irritierend und hypnotisierend, eigenständig und noch lange nicht auserzählt.“
Michael Wollny

 

 

News

Das nächste Album ist in Arbeit!
Das nächste Album ist in Arbeit!

Anfang Dezember waren wir im Loft in Köln und haben unser nächstes Album aufgenommen. Im Januar wird gemischt.

Wir sind unter den Finalisten beim European Jazz Contest in Rom!
Wir sind unter den Finalisten beim European Jazz Contest in Rom!

http://www.jazzcontest.it/en/

Konzerte

04. Sep. 2018 · 21:00

 

06. Sep. 2018 · 20:00

 

23. Nov. 2018 · 20:00

 

10. Jan. 2019 · 19.30

 

12. Jan. 2019 · 20.00

 

13. Jan. 2019 · 20:00

 

18. Jan. 2019 · 20:00

 

11. Oct. 2019 · 20:00

 

Pegasus

Pegasus

Erhältlich als

 

CD und/oder mp3-Download bei Bandcamp

CD bei JPC

CD und/oder mp3-Download bei amazon

Oder bei ITunes

Pressestimmen


“Es ist eine musikalische Fahrt ins Gelände, dort wo nichts asphaltiert ist, wo es vieles zu erforschen gilt. Eine Entdeckung, dieses Album und dieser Pianist.”

Thorsten Hingst im Jazz Podium (02/2016)

 

„Wie diese acht Titel pulsieren, wie sie sich wenden und drehen, wie sie auf- und
abebben, wie sich Akkorde ballen und in feine Melodien auflösen, fällt weit aus
dem Rahmen dessen, was die meisten anderen Klaviertrios bieten.“

Werner Stiefele im Rondo-Magazin (Nr. 929)


„Seine Musik klingt tatsächlich unerhört frisch und anders.“ … „Es ist nicht

überraschend, dass ein solch mutiges Album auf dem Nischenlabel des Musikers
Nils Wogram erscheint.“

Frank von Niederhäusern im Kulturtipp (CH) #5 18.2.16

Media

Audio

Videos

Nachts Pilgern

Herbstberg

Pegasus

Rantasmus